Danish Fibres hat im Rahmen des von Virksomhedsudvikling Danmark finanzierten Innovationsfonds, unter der Schirmherrschaft von MADE, eine Förderung für ein neues Entwicklungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Technologischen Institut erhalten.
Das Projekt, “Aramidfaser-Recycling für eine stabile und nachhaltige Produktion”, konzentriert sich darauf, zukünftige Lieferketten durch eine bessere Nutzung bestehender Ressourcen sowie eine stärkere lokale Verankerung von Materialströmen zu stärken.
Lieferketten: Kürzere Wege mit vielen Vorteilen
In einer Zeit, die von unsicheren globalen Lieferketten geprägt ist, wächst der Bedarf, Versorgung neu zu denken.
Das Projekt untersucht, wie Unternehmen weniger abhängig von globalen Lieferungen werden und stattdessen mit kürzeren und stabileren Lieferketten arbeiten können – mit Fokus auf Ressourcen in Dänemark und der EU.
„Wir sehen großes Potenzial darin, mit Ressourcen in regionaler Nähe zu arbeiten. Das ist ein Vorteil für alle Beteiligten und trägt sowohl zu mehr Stabilität als auch zu einer nachhaltigeren Denkweise in Bezug auf die Lieferkette bei.“
– David Etzerodt, Sales Manager, Danish Fibres
Wenn Überschussprodukte zur Ressource werden
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Klärung, wie Aramid-Überschussprodukte aus der Industrie – die derzeit meist entsorgt werden – aufbereitet und als wertvolle Ressource in der Produktion von Danish Fibres wiederverwendet werden können.
Mit der Entwicklung von Verfahren zur Aufbereitung und Wiederverwertung von Aramid verfolgt Danish Fibres das Ziel, diese Materialien wieder in den eigenen Kreislauf zu integrieren. Das Recycling soll erheblichen Einsparungen bei Ressourcen und Umweltbelastung ermöglichen.
Wirtschaft und Klimaschutz gehen Hand in Hand
Das Projekt berücksichtigt sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Aspekte.
Durch die Reduzierung des Importbedarfs und die verstärkte Nutzung vorhandener, in Dänemark produzierter Materialien ist das Ziel:
- die Versorgungssicherheit zu stärken
- die Gesamtkosten zu senken
- den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren
Erste Berechnungen deuten auf ein erhebliches Potenzial hin, wenn ein Teil des Materialverbrauchs durch aufbereitete Überschussprodukte ersetzt wird, wodurch sowohl die Materialkosten deutlich gesenkt als auch die Umweltbelastung signifikant reduziert wird.
Gleichzeitig trägt das Projekt zu einer umfassenderen Agenda der zirkulären Ressourcennutzung in der dänischen Industrie bei.
Zusammenarbeit über verschiedene Kompetenzbereiche hinweg
Das Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen Danish Fibres und dem Dänischen Technologischen Institut mit Unterstützung von MADE durchgeführt.
Danish Fibres bringt Einblicke in Produktion, Anwendungen und Marktanforderungen ein, während das Dänische Technologische Institut das Projekt mit Kompetenzen in den Bereichen Materialanalyse, Aufbereitung und technische Dokumentation unterstützt.
A step towards circular supply
Ein Schritt in Richtung zirkuläre Versorgung
Das Ziel ist klar: bestehende Restprodukte in wertvolle Ressourcen für zukünftige Lieferketten umzuwandeln.